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TRK freut sich über die Förderung des Projektes "TransBIB" - TRANSFERNETZWERK ZUR BESCHLEUNIGUNG DER INDUSTRIELLEN BIOÖKONOMIE

Über 20 Akteure aus den Beispielregionen der industriellen Bioökonomie bündeln im bundesweiten Förderprojekt TransBIB ihre Kompetenzen. Ihr Ziel: Deutschlands Transformation zur industriellen Bioökonomie beschleunigen. Das Projekt wird vom BMWK mit 5,6 Mio. EUR gefördert.

Datum der Veröffentlichung:
27. Februar 2024

Das Konzept der Bioökonomie zielt darauf ab, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen zu verringern und stattdessen auf biologische, erneuerbare Ressourcen sowie biogene Reststoffe zu setzen. Der Ansatz verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Wachstum. Hierbei spielen Innovationen in den Bereichen Biotechnologie, grüne Chemie und nachhaltige Ressourcennutzung eine wichtige Rolle.

Der Transfer von bioökonomischen Entwicklungen aus den Forschungslaboren in die industrielle Produktion verläuft jedoch nur sehr schleppend. Schon heute stehen in Deutschland vielversprechende bioökonomische Lösungen zur Verfügung, häufig jedoch nicht in der nötigen Anwendungsreife für die industrielle Produktion. Biotechnologische Innovationen die erfolgreich im Labor entwickelt wurden, müssen erst in einer industrieorientierten Umgebung validiert werden, bevor die Produktion skaliert und eine Marktakzeptanz mit entsprechender Investitionsbereitschaft erzeugt werden kann. Da eine hierfür notwendige Testumgebung bspw. der Bau von Demonstrationsanlagen sehr kostenintensiv und mit technischen, sowie regulatorischen Herausforderungen verbunden ist, sprechen Fachleute in dieser Phase des Technologie-Reifemodells vom ‚Valley of Death‘.

Ziel des bundesweiten Förderprojekts TransBIB ist es, den Transfer und die Skalierung bioökonomischer Innovationen zu beschleunigen:

✔️ Deutschlandweit Bioökonomie-Akteure „bottom-up“ vernetzen

Das TransBIB Transfernetzwerk verknüpft die Beispielregionen der industriellen Bioökonomie und bündelt Expertise in Forschung, Industrie und Politik, um skalierbare Technologien der Bioökonomie „bottom-up“ schneller für die Industrie zugänglich zu machen. TransBIB bildet den nationalen Rahmen zur Beschleunigung der Bioökonomie und fördert aktiv die Zusammenarbeit mit den für Bioökonomie zuständigen Landesministerien unter Einbeziehung des Bioökonomierats der Bundesregierung und der Dialogplattform industrielle Bioökonomie.

✔️ Inventur zum “One-Stop-Shop” Bioökonomie

Das Wissen zur Bioökonomie liegt bisher sehr verstreut und fragmentiert vor. TransBIB führt daher eine deutschlandweite Inventur von Industriestandorten und Datenbanken durch, um diese anschließend in einem neuen „One-Stop-Shop“ zu bündeln. Zusätzlich werden von Expertennetzwerken wichtige Bioökonomiethemen aufbereitet und zielgruppenspezifisch kommuniziert.

✔️ Vorhersage und Bewertung neuer biobasierter Wertschöpfungsketten

Um die Unabhängigkeit von Erdöl zu erreichen, sind neue biobasierte Wertschöpfungsketten erforderlich. Hierfür wird ein digitales Werkzeug angewendet, um Stoffströme in den Bespielregionen digital zu erfassen, nutzbar zu machen und so neue Wertschöpfungsnetze zu entwickeln. Diese werden dann hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit bewertet und den Beispielregion zur Umsetzung vorgeschlagen.

✔️ Einfacher Zugang zu Themen der Regulation und Zertifizierung

Im Rahmen von TransBIB werden ein einfacher Zugang zu regulatorischen Fragen bzw. zur Zertifizierung für Unternehmen bereitgestellt und Vorschläge für deren Vereinfachung erarbeitet.

✔️ Schulung der Fachkräfte der Zukunft

Die Umstellung der Wirtschaft zu biobasierten-zirkulären Systemen erfordert neue Kompetenzen für die Fachkräfte der Industrie. TransBIB entwickelt daher zukunftsorientierte Schulungskonzepte, um einem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.

Gefördert wird das Projekt „TransBIB“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen und von Beispielregionen für die industrielle Bioökonomie“ mit insgesamt über 5.6 Mio €. Projektträger ist die VDI Technologiezentrum GmbH. Die erste Förderperiode läuft 36 Monate von Oktober 2023 bis September 2026.
Das TransBIB-Konsortium besteht aus 14 Partnerorganisationen, darunter Hochschulen, Forschungsinstitute, Innovationscluster und Regionalentwicklungsgesellschaften sowie weiteren assoziierten Partnern und Unterauftragnehmern. Die Leitung des Verbundprojekts liegt an der Technischen Universität München bei Dr. Matthias S. Scholz.

TransBIB@TRK
Die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH beteiligt sich im Rahmen des Projektes insbesondere in den Bereichen Vernetzung der Akteure und Regionen, Internationalisierung und Schaffung neuer Wertschöpfungsketten und Geschäftsfelder.
Kontakt: Dr. Petra Jung-Erceg | [email protected]

Weiterführende Links:
• Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK):
https://www.bmwk.de/Navigation/DE/Home/home.html
• BMWK Beispielregionen der industriellen Bioökonomie:
https://www.bmwk.de/Navigation/Karte/SiteGlobals/Forms/Formulare/karte-beispielregionen-formular.html?queryResultId=null&pageNo=0
• Bioökonomierat Bundesregierung:
https://www.biooekonomierat.de/
• Dialogplattform industrielle Bioökonomie:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/industrielle-biooekonomie-wachstum-und-innovation.html
• Förderrichtlinie:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/F/foerderrichtlinie-industrielle-biooekonomie.pdf?__blob=publicationFile&v=1
• Bioökonomie in der TechnologieRegion Karlsruhe:
https://trk.de/kernkompetenzen/biooekonomie/

Verkehrsminister Dr. Volker Wissing besichtigt Lithiumextraktionsoptimierungsanlage im rheinland-pfälzischen Landau

Erste Anlage zur Produktion von grünem Lithium im Tonnenmaßstab weltweit

Datum der Veröffentlichung:
29. November 2023

Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hat am Samstag, den 25. November, die neu eröffnete Lithiumextraktionsoptimierungsanlage (LEOP) von Vulcan im rheinland-pfälzischen Landau besichtigt. Die LEOP wird weltweit die erste Anlage sein, die grünes, klimaneutrales Lithium im Tonnenmaßstab produziert. Der Verkehrsminister unterstrich bei seinem Besuch die Wichtigkeit der heimischen Rohstoffgewinnung für die deutsche und europäische Batterie- und Automobilindustrie. Mit Wissing besuchten auch Petra Dick-Walther, rheinland-pfälzische Wirtschaftsstaatssekretärin sowie Hans-Peter Behrens, Landtagsabgeordneter Baden-Württemberg, die Anlage von Vulcan. Bereits am Tag der offiziellen Eröffnung haben zahlreiche Kommunalpolitiker und Vertreter öffentlicher Belange, wie Dr. Dominik Geissler, Oberbürgermeister der Stadt Landau sowie Andreas Tschauder, Amtsleiter des Landesamts für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, die Inbetriebnahme der LEOP gemeinsam mit Vulcan-Vertretern gefeiert.

Mit der LEOP eröffnet Vulcan auch die erste Anlage auf europäischem Boden, die im Tonnenmaßstab vollständig in Europa gewonnenes Lithium bereitstellen wird. Vulcan hat sich zum Ziel gesetzt, der weltweit erste Produzent grünen Lithiums bei gleichzeitiger Bereitstellung Erneuerbarer Energie zu werden. Mithilfe von Tiefengeothermie wird das Unternehmen Lithium aus der lithiumhaltigen, heißen Sole des Oberrheingrabens gewinnen und parallel Erneuerbare Energie für die Kommunen und die Industrie vor Ort zur Verfügung stellen. Vulcan strebt mit dem Projekt an, Europas erste sichere und nachhaltige Lithiumlieferkette auf den Weg zu bringen und die deutsche und europäische Batterie- und Automobilindustrie bei der Transformation hin zu einer klimaneutralen Zukunft zu unterstützen.

Über fast drei Jahre hinweg hatte Vulcan in Pilotanlagen in Insheim und Landau (Rheinland-Pfalz) die Lithiumgewinnung aus dem Thermalwasser des Oberrheingrabens über 18.000 Stunden erfolgreich getestet. Die Ergebnisse zeigen hohe Lithiumgewinnungsraten und eine Verwendung des getesteten Sorbens ohne Abnutzungserscheinungen über mehrere tausend Zyklen hinweg. Im Prozess nutzt Vulcan den unternehmensintern entwickelten Sorbens VULSORB®. Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten weist dieser eine höhere Effizienz auf.

Der Verkehrsminister betonte bei seiner Besichtigung die Notwendigkeit einer heimischen Rohstoffproduktion mit Blick auf den Hochlauf der Elektromobilität. Die Europäische Union hat das Verbrenner-Aus bis 2035 beschlossen. Die Automobilindustrie ist auf den Bezug großer Mengen kritischer Batterierohstoffe angewiesen. Europa bezieht derzeit mehr als 80 % des benötigten Lithiums aus Raffinerien Chinas. Mit dem Critical Raw Materials Act sowie dem Net Zero Act hat die Europäische Union ihren Entschluss untermauert, die bestehende Abhängigkeit in diesem Bereich zu reduzieren. Heimische Rohstoffprojekte sollen gefördert werden.

„Was wir heute in Landau mit der neuen Anlage Vulcans sehen, ist eine kleine Revolution“, so Wissing bei seinem Besuch. „Das erste Mal wird eine Anlage vollständig in Europa produzierte Tonnen an Lithium herstellen – und das klimaneutral. Rohstoffgewinnung vor Ort ist der Schlüssel zu einer autarken und sicheren Versorgung Europas. Die Lithiumgewinnung aus Thermalwasser des Oberrheingrabens ist eine vielversprechende Möglichkeit mit hohem Potenzial, eine sichere, unabhängige Lithiumlieferkette in Europa aufzubauen. Das schafft neue Arbeitsplätze und stärkt den Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Erfolgreicher Austausch zum Thema Fachkräftesicherung in der Automobilwirtschaft in Rastatt

„Die Technologie von morgen muss heute gelernt werden.“

Datum der Veröffentlichung: 24. November 2023

Die Fort- und Weiterbildung der Transformationsprozesse in der Automobilwirtschaft braucht neue Kompetenzen, so Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) GmbH, der am 14. November in der Reithalle Rastatt vor ca. 60 Gästen durch die 5. Ausgabe des Business-Frühstück Transformation der Regionalen Automobilwirtschaft führte. Das gemeinsame Event von Automotive Engineering Networks (aen), Stadt Rastatt und TRK GmbH zeigte Unterstützungsoptionen, Fördermöglichkeiten und viele Best Practice-Beispiele – auch mit Blick auf Märkte und internationale Fachkräfte.

Die Transformation bringe große Veränderungen für Arbeitnehmer, erläuterte Rastatts scheidender Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, gerade, weil Unternehmen auch in Dekaden denken würden: Es sei nötig, dass dabei auch über Grenzen hinweg vernetzt werde, so der Rathauschef, der für die thematische Behandlung des Themas dankte. Wichtig sei besonders, dass Kontakte auch zwischen Unternehmen entstehen und gepflegt würden, schließlich vollziehe sich der Wandel mitunter schon in den Unternehmen. „Das ist Risiko und Chance zugleich“, so Pütsch, gerade auch im Bereich der Mobilität, wo sich Schwerpunkte verschieben würden, „auch für die Politik!“

In einer Talkrunde mit Best-Practice-Beispielen teilten Julia Kraft, Personalleiterin beim Mobilitätsdienstleister Wackenhut GmbH & Co. KG und Dr. Falk Hartmann, Schulleiter der Carl-Benz-Schule Gaggenau, Einblicke in die Arbeit mit (angehenden) Azubis. Vor dem Hintergrund der sich verändernden Berufsbilder und dem Wandel der Technologie müssen alternative Antriebsarten, Sensortechnik und KI bereits in der Schule gelernt werden. Umso wichtiger sei ein intensiver Dialog zwischen Schule und Betrieb – die Technologie von morgen müsse heute gelernt werden. Die Diskussion zeigte, dass Wertschätzung der Arbeit, Identifikation zum Betrieb durch Aufbau von Emotionen und das Erhöhen des Stellenwertes der Ausbildung, Strategien zur Gewinnung und Bindung von Azubis sein können.

Die Thematik „Zukunftstechnologie KI“ – und welche Kompetenzen Fachkräfte für die anstehende Transformation benötigen, beleuchtete Marco Baumgartner vom Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken (ILIN) der Hochschule Karlsruhe anhand des Projekts „KARL“ („Künstliche Intelligenz für Arbeit und Lernen in der Region Karlsruhe“). „KARL“ greift die Kompetenzen im KI-Kontext auf und untersucht die Implementierung dieser in Unternehmen.

Ob Umschulung, Teilqualifizierung, Weiterbildungsförderung für Beschäftigte in Betrieben oder Berufsberatung: Tanja Bäuerle und Steffen Dorst vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt gingen auf mögliche Förderungen in allen Phasen des Erwerbslebens ein. Niederschwellige Angebote seien dabei wichtig, die persönliche Ansprache ein Erfolgsfaktor durchaus auch im Betrieb. Bei einer Qualifikation gelte es, die Stärken zu stärken.

Die Weiterbildungsberatung als Querschnittsaufgabe zur Bewältigung des Fachkräftemangels beleuchtete Regine Zizelmann vom Landesnetzwerk Weiterbildungsberatung Baden-Württemberg: Bildungsberatung sei durchaus auch ein Steuerungsinstrument und müsse zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in die Unternehmen getragen werden.

Über die Gewinnung und Bindung internationaler Fachkräfte in der TRK referierte Petra Bender vom Welcome Center der TechnologieRegion Karlsruhe. Auch der internationale Ansatz der Fachkräftesicherung sei für die Region von enormer Bedeutung. Ob Unternehmen, Kommunen oder Forschungseinrichtungen: das Welcome Center bietet zielführende Beratung, von Rekrutierung über aufenthaltsrechtliche Fragen bis hin zur Integration ins Unternehmen.

Auf das Thema Beratungsgutscheine ging Tim Siegel von der Landeslotsenstelle Transformationswissen BW ein. So könnten unter anderem auch mittelständische Betriebe der Fahrzeugzulieferer von der Strategieberatung bis hin zu einer Prozess-Optimierung betreut werden.

Infos und weitere Termine unter www.ae-network.de und beim Karlsruhe Mobility Lab.

Regionale Ausbildungsbörse Waghäusel – 70 Aussteller präsentieren sich und ihre Stellenangebote

Größte Herbst-Ausbildungsmesse am 25. November präsentiert neben Lehrstellen auch Infos zum dualen Studium

Datum der Veröffentlichung: 20. November 2023

Was tun nach der Schule? Viele Jugendliche wissen heute noch nicht, was sie machen werden, wenn sie ihr Abschlusszeugnis in der Hand halten. Orientierung und Kontakte bietet ihnen die Regionale Ausbildungsbörse Waghäusel am Samstag, 25. November 2023. Die größte Herbst-Ausbildungsmesse in der TechnologieRegion Karlsruhe findet von 10 bis 14 Uhr in der Wagbachhalle in Waghäusel-Wiesental statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Veranstalter sind die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG) und die Große Kreisstadt Waghäusel.

Rund 70 Arbeitgeber aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Dienstleistungen präsentieren sich und ihre vielfältigen Karrieremöglichkeiten. Auszubildende und Ausbildungsleiter stehen den Besucherinnen und Besuchern für persönliche Gespräche und Fragen zur Verfügung. Neben Lehrstellen haben viele Aussteller auch Plätze für ein duales Studium dabei. Für Jugendliche und ihre Eltern gibt es bei der Regionalen Ausbildungsbörse Waghäusel außerdem die Möglichkeit für eine individuelle Orientierungsberatung und ein Bewerbungstraining.

Alle Aussteller und ein Teil ihrer angebotenen Stellen sind bereits jetzt auf der Event-Webseite www.sprungbrett-ausbildung.de/events zu finden.

Hauptsponsoren der Regionalen Ausbildungsbörse Waghäusel sind in diesem Jahr die Verpackungsspezialisten DEBATIN und LINHARDT, das Chemie-Technologieunternehmen GMM PFAUDLER, die Pflegedienstleister der HAUS ENGELBERG Gruppe und die SEW-EURODRIVE als Experte für elektrische Antriebe.

„Die Regionale Ausbildungsbörse Waghäusel ist für Jugendliche ein Sprungbrett in ihre Zukunft“, sagt Alexandra Lepp von der WFG. „Hier können junge Menschen und Quereinsteiger Weichen für ihr weiteres Berufsleben stellen und gleich Kontakte knüpfen.“

„Die Suche nach Auszubildenden ist seit Jahren eines der Top-Themen unserer Unternehmen“, so Thomas Deuschle, Oberbürgermeister der Stadt Waghäusel und Aufsichtsrat der WFG. „Betriebe brauchen Möglichkeiten, um mit Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu kommen und sie für eine Lehre oder ein duales Studium zu begeistern – und umgekehrt. Genau dafür machen wir Sprungbrett Ausbildung und die Regionale Ausbildungsbörse. Nutzen Sie diese tolle Plattform!“

Durch die Busanbindung (KVV-Linie 125, Haltestelle „Wiesental, Karlsruher Straße“) sowie zahlreiche Parkflächen in unmittelbarer Nähe der Wagbachhalle ist die Messe optimal erreichbar. Für das leibliche Wohl mit Getränken und Imbissangeboten sorgen die Realschule und das Jugendzentrum Waghäusel.

Kurzinformation zu Sprungbrett Ausbildung
Sprungbrett Ausbildung ist die Kompetenzstelle für duale Ausbildung in der Wirtschaftsregion Bruchsal. Sie ist bei der Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH angesiedelt und fungiert als Plattform für Betriebe und Schulen im nördlichen Landkreis Karlsruhe. Zu den Angeboten gehören digitale und analoge Events wie Ausbildungsmessen und Azubi-Speed-Datings sowie Social Media Beratung für Betriebe.

Weitere Infos unter www.sprungbrett-ausbildung.de

Die Ausbildungsbörse war gut besucht (Quelle: Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH)
Die Ausbildungsbörse war gut besucht (Quelle: Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH)
Flyer der Ausbildungsbörse
Flyer der Ausbildungsbörse

US-Botschafterin zu Gast beim GLOBAL 2023 – Preis geht an die INIT Gruppe

Verleihung des Außenwirtschaftspreises von IHK und TRK in Baden-Baden

Datum der Veröffentlichung:
16. November 2023

Innovation und internationale Zusammenarbeit waren die zentralen Themen der gestrigen Verleihung des GLOBAL 2023, der im Palais Biron in Baden-Baden verliehen wurde. Im Beisein von US-Botschafterin Amy Gutmann wurde die Karlsruher INIT Gruppe mit dem Außenwirtschaftspreis der IHK Karlsruhe und der TechnologieRegion Karlsruhe ausgezeichnet. IHK-Präsident Wolfgang Grenke betonte in seinem Grußwort: „Unser diesjähriger Preisträger ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie mit der Entwicklung innovativer Umwelt- und Klimatechnologien, in diesem Fall in den Bereichen Transport und Verkehr, der grüne Wandel vollzogen und die Exportfähigkeit der deutschen Industrie noch weiter verbessert werden kann. Dabei ist der Preisträger seit einem Vierteljahrhundert sehr erfolgreich auf dem US-Markt mit eigenen Niederlassungen unterwegs.“ Es seien innovative Unternehmen wie INIT, die die Region erfolgreich in die Welt hinaustragen und als Botschafter für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer regionalen Wirtschaft agieren.

Die US-Botschafterin hob mehrmals hervor, wie wichtig vor allem in diesen turbulenten Zeiten die Zusammenarbeit mit starken Verbündeten sei. „Es ist wichtig, Partnerschaften aufzubauen und zu pflegen, mit denen man gemeinsame Werte, Strategien und Interessen hat – wie es im Fall der USA und Deutschland ist.“ Amy Gutmann ging auch auf den Austragungsort der Preisverleihung ein und veränderte das Bill Clinton-Zitat: „Baden-Baden is so nice you have to name it twice“ dahingehend, dass sie die Kurstadt an der Oos nicht nur zweimal erwähnen, sondern mindestens ein zweites Mal besuchen möchte.

Robert W. Huber, Vorsitzender des IHK-Außenwirtschaftsausschusses und einer der „Väter“ des GLOBAL, erklärte: „Unsere Wertegemeinschaft sowie die traditionellen und besonders freundschaftlichen Verbindungen zu den USA sind eine besonders gute Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen unserer IHK in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ich gehe davon aus, dass der Global 2023 für viele weitere Betriebe zu einer Motivation wird, den Markt der größten Volkswirtschaft der Welt für ihre Exporte zu erschließen.“

„Auch für die INIT hat die USA eine herausragende Bedeutung“, hob Vorstand Dr. Jürgen Greschner hervor, der den Preis für die INIT Gruppe entgegennahm. Mit der Gründung der ersten Auslandsniederlassung der INIT in Chesapeake, Virginia/USA im Jahr 1999 hat er maßgeblichen Anteil an der damals begonnen Internationalisierung des Geschäfts, die er ab 2004 als Vertriebsvorstand erfolgreich ausbaute. Nordamerika ist heute noch der wichtigste und erfolgreichste Auslandsmarkt der INIT Gruppe, die inzwischen Verkehrsunternehmen in mehr als 70 Ländern unterstützt.

„Mit der beeindruckenden Laudatio der US-Botschafterin Doktor Amy Gutmann, wurde deutlich, welches Gewicht die Außenwirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe für ihre Partner weltweit aufweist“, so TRK Geschäftsführer Jochen Ehlgötz.

Der „GLOBAL“ ist eine Auszeichnung, die alle zwei Jahre Unternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe für ihre herausragenden internationalen Leistungen ehrt.

US-Botschafterin Amy Gutmann übergab den Global 2023 an Dr. Jürgen Greschner (3. v.r.) von der INIT Gruppe (Foto: Fabry)
US-Botschafterin Amy Gutmann übergab den Global 2023 an Dr. Jürgen Greschner (3. v.r.) von der INIT Gruppe (Foto: Fabry)
US-Botschafterin Amy Gutmann übergab den Global 2023 an Dr. Jürgen Greschner (3. v.r.) von der INIT Gruppe (Foto: Fabry)
US-Botschafterin Amy Gutmann übergab den Global 2023 an Dr. Jürgen Greschner (3. v.r.) von der INIT Gruppe (Foto: Fabry)

InformatiKOM feierlich eröffnet

Neue Gebäude vereinen Informatik und Wissenschaftskommunikation am KIT – Klaus Tschira Stiftung übergibt zwei Institutsgebäude am Campus Süd des KIT

Datum der Veröffentlichung:
10. November 2023

Mit dem InformatiKOM am Adenauerring hat die Klaus Tschira Stiftung (KTS) in dreijähriger Bauzeit zwei neue Gebäude für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) errichtet, die heute (9. November 2023) feierlich eröffnet wurden. Auf mehr als 10 000 Quadratmetern vereinen sie fortan Institute der Informatik mit Einrichtungen der Wissenschaftskommunikation und der Angewandten Kulturwissenschaft unter einem Dach. Dabei stehen der Austausch und die Begegnung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Vordergrund.

„Wir sind überzeugt davon, dass Bildung und Forschung in der und aus der Informatik zentral für die Zukunft unserer Gesellschaft sind“, sagt Professor Rafael Lang, Geschäftsführer für Forschung der Klaus Tschira Stiftung. „Die Verflechtung von Forschung und Wissenschaftskommunikation war für uns die größte Motivation, das InformatiKOM zu ermöglichen. Wir schaffen hier erstklassige Lern- und Forschungsbedingungen.“

„Das InformatiKOM am KIT steht sowohl baulich als auch inhaltlich für hochrelevante Aufgaben der Wissenschaft: Der Neubau fördert den interdisziplinären Dialog und den Transfer in die Gesellschaft. Unter einem Dach verbindet das InformatiKOM Informatik-Institute mit Einrichtungen der Wissenschaftskommunikation und der Angewandten Kulturwissenschaft – mit dem Ziel, disziplinübergreifende Erkenntnisse in die Stadtgesellschaft zu tragen“, sagt Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. „Die Verbindung von Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation ist auch ein zentrales Anliegen der Klaus Tschira Stiftung, durch deren großzügigen Einsatz das InformatiKOM realisiert werden konnte. Als Ort für Forschung und Dialog wünsche ich dem InformatiKOM und allen, die hier Zukunft gestalten, viel Erfolg und viele Ideen.“

„Mit dem InformatiKOM erreichen wir einen weiteren Meilenstein nicht nur im interdisziplinären Lehren und Forschen am KIT, sondern ganz besonders auch beim für uns so wichtigen Dialog mit der Gesellschaft“, sagt Professor Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT. „Mit den Einrichtungen, die hier unter einem Dach vereint sind, und den offenen Räumen können Bürgerinnen und Bürger noch besser an Wissenschaft teilhaben und wichtige Impulse setzen. Wir danken der Klaus Tschira Stiftung für ihr großartiges Engagement.“

„Für unsere Grundstücke und Gebäude ist uns das Thema Nachhaltigkeit ein besonderes Anliegen. Ich freue mich, dass mit dem Nachhaltigkeitssiegel BNB das InformatiKOM einen wichtigen Beitrag dazu leistet. Durch das geschickte Einfügen der Neubauten wird die bestehende städtebauliche Situation geordnet und aufgewertet. Das kraftvolle Gebäudeensemble weist den Weg zum Campus. So wird die gewünschte Vernetzung mit der Stadt gestaltet, die wir auch an anderen Orten anstreben“, sagt Ursula Orth, Leitende Baudirektorin des Amts Karlsruhe des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg.

„Das InformatiKOM führt die Idee des dialogischen Ansatzes zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in eine völlig neue Dimension, indem es alle Bürgerinnen und Bürger miteinbezieht. Das entspricht genau den Zielen, die auch die Stadt Karlsruhe mit ihrem Wissenschaftsbüro verfolgt, nämlich: dass die Wissenschaft ihre bedeutenden Fragestellungen und Forschungsergebnisse intensiv mit der Gesellschaft diskutieren kann“, so der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

10 000 Quadratmeter für Austausch und Begegnung
Das InformatiKOM bildet den zentralen Zugang zur Erweiterung des Campus Süd des KIT in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Campus Süd, zur KIT-Bibliothek und zum Audimax. Mit den beiden Gebäudeteilen hat die Klaus Tschira Stiftung dem KIT insgesamt etwa 10 000 Quadratmeter Instituts- und Lernflächen bereitgestellt. Nutzer des größeren Gebäudes InformatiKOM 1 sind neben Instituten der Informatik das Robot Design Atelier, der Studiengang Wissenschaft-Medien-Kommunikation, das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) sowie das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik). Im kleineren Nebengebäude InformatiKOM 2 ist das Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien, kurz ACCESS@KIT, untergebracht.

Die beiden Gebäudeteile hat das Darmstädter Architekturbüro Bernhardt + Partner Architekten so konzipiert, dass sie eine Begegnung zwischen der Informatik und der Wissenschaftskommunikation sowie den Austausch mit der Öffentlichkeit fördern. So ist das zentral im Gebäude liegende, zweigeschossige Labor der Mess- und Regelungstechnik so gestaltet, dass Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss durch eine Verglasung Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit der Robotik erhalten. Drei breite Foyer-Treppen verbinden die offenen Raumbereiche vom Erdgeschoss bis zum dritten Obergeschoss und dienen zusätzlich als Sitzflächen. Die untere Foyer-Treppe soll außerdem als Tribüne für öffentliche Vorträge und Veranstaltungen genutzt werden. Freien Raum für Begegnung schafft auch das offene Atrium mit einem durchsichtigen Luftkissendach, das alle Etagen und Lernbereiche miteinander verbindet. Die beiden InformatiKOM-Gebäude sind eine Schenkung der Klaus Tschira Stiftung an das Land Baden-Württemberg, das sie wiederum zur Nutzung dem KIT überlässt.

Schlüsselübergabe im InformatiKOM (v.l.n.r.): Prof. Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT; Ursula Orth, Leitende Baudirektorin des Amts Karlsruhe des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VBA); Prof. Rafael Lang, Geschäftsführer Forschung der Klaus Tschira Stiftung (KTS), Architekt Sven Bachmann, Architekturbüro Bernhardt + Partner, ARMAR-6. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)
Schlüsselübergabe im InformatiKOM (v.l.n.r.): Prof. Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT; Ursula Orth, Leitende Baudirektorin des Amts Karlsruhe des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VBA); Prof. Rafael Lang, Geschäftsführer Forschung der Klaus Tschira Stiftung (KTS), Architekt Sven Bachmann, Architekturbüro Bernhardt + Partner, ARMAR-6. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)
Schlüsselübergabe im InformatiKOM (v.l.n.r.): Prof. Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT; Ursula Orth, Leitende Baudirektorin des Amts Karlsruhe des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VBA); Prof. Rafael Lang, Geschäftsführer Forschung der Klaus Tschira Stiftung (KTS), Architekt Sven Bachmann, Architekturbüro Bernhardt + Partner, ARMAR-6. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)
Schlüsselübergabe im InformatiKOM (v.l.n.r.): Prof. Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT; Ursula Orth, Leitende Baudirektorin des Amts Karlsruhe des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VBA); Prof. Rafael Lang, Geschäftsführer Forschung der Klaus Tschira Stiftung (KTS), Architekt Sven Bachmann, Architekturbüro Bernhardt + Partner, ARMAR-6. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

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Julia Spiegl
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